Schwarzwaldverein-Höri e.V.

Karl Honsel von Karl Honsel @
Samstag, den 19. Oktober 2019

Die Rundwanderung über die Höhen und Täler

um den Thuner im Schwarzwald findet leider nicht statt!

Karl Honsel von Karl Honsel @
Am vergangen Samstag unternahm die OG Öhningen-Höri mit Gästen eine Wanderung in Rickenbach (in der Heimat unseres Ehrenpräsidenten Georg Keller) im vorderen Hotzenwald. Trotz zunächst wolkenverhangenem Himmel begannen wir unsere Wanderung über die Jungviehweide Altenschwand auf den Hotzenwald-Höhenweg. Im Laufe des Tages heiterte der Himmel auf und es wurde ein herrlicher sonniger Wandertag. Manch einer kam auch ins Schwitzen.
Unter der sachkundigen Führung von Georg Keller erfuhren wir Vieles über unsere Wanderregion, so über die Geologie, die Wirtschaftsgeschichte und die Heimatverbundenheit der Bewohner. So hat ein ehemaliger Bürgermeister aus Liebe zur Heimat auf dem Totenbühl bei den Drei Buchen eine Kapelle gestiftet und einen Kreuzweg angelegt.
Unterwegs trafen wir am Bachlauf der Murg auf ein Sägewerk, das heute die Wasserkraft nicht mehr für das Holzsägen nutzt, sondern elektrische Energie in das Versorgungsnetz einspeist. Aus der Murg wird auch Wasser in einem geschlossenen Hangkanal abgeleitet, den wir bewandert haben. Wir erreichten dabei das Wasserschloss, über dessen Funktionalität wir sehr überrascht waren, aber der Sachzusammenhang mit dem darunterliegenden Kleinkraftwerk aus dem Jahr 1908 erschloss uns die Logik. Erstaunt waren wir, dass die Leistung des Kraftwerkes durch den Austausch der Turbine verdoppelt  wurde. In unmittelbarer Nähe konnten wir auch vieles über die Bedeutung und Funktion eines heute noch wasserführenden Wuhres erfahren, und dass dies neben der industriellen Nutzung auch der Bewässerung von Wiesen an den arbeitsfreien Tagen diente. Heute wird ein anderer Teil des Wassers aus der Murg durch einen Stollen in das Oberbecken Egg des Kavernenkraftwerkes in Bad Säckingen abgeleitet, um dort Spitzenstrom zu erzeugen. An dieser zentralen Stelle der Wasserkraftnutzung konnten wir bei einer Führung im Energiemuseum Hottingen interessante Aspekte über die frühere und heutige Energiegewinnung, deren Übertragung in Haushalte und Industrieanlagen sowie die Anwendung erfahren.
Auf unserer weiteren Wanderung durften wir einen Golfplatz streifen und konnten dabei neue Erkenntnisse über die Nutzung als Freizeitsportanlage, die Bewirtschaftung der sonstigen Flächen als ökologisch hochwertige Zonen, sowie weiterer Teile durch die Land- und Forstwirtschaft gewinnen. Schließlich erreichten wir glücklich aber müde das Ziel unserer Wanderung, die gemütliche Fliegerklause auf dem Flugplatz Hütten-Hotzenwald.
Neben der Wanderung erfuhren wir vieles über die Geschichte, Kultur und die Wirtschaft der Region. 1386 verkaufte Johann IV. von Habsburg-Laufenburg das sogenannte Hauensteiner-Land an das Fürstentum Österreich das fortan zu Vorder-Österreich gehörte, bis es durch den Frieden von Lunnéville 1801/ Preßburg 1806 an das Großherzogtum Baden fiel. Von 1371 bis 1433 schlossen sich in dieser Region benachbarte Gemeinwesen zu acht sogenannten Einungen zusammen, die umfassende Befugnisse hatten. In diesen Einungen gab es keine Leibeigenschaften und weitere große Freiheiten gegenüber dem Landesherrn, die Rechte und Pflichten der Bewohner wurden von einem Einungsmeister verwaltet, der jährlich im Wechsel neu gewählt wurde. Die acht Einungsmeister wählten aus ihrer Mitte jährlich einen Redmann, der zusammen mit dem Waldvogt das Hauensteiner Land beim Vorderösterreichischen Landtag in Enzisheim, später in Freiburg, vertrat. Durch die Einflussnahme des Klosters St. Blasien (u.a. Heiratspolitik bei den Bürgern) wurden viele Familien zu Leibeigenen des Klosters und mussten u.a. dem Abt jährlich huldigen um sich dem Herrschaftsanspruch des Klosters zu beugen. Dies verweigerten die selbstbewussten „Freien“ Leute. Schließlich mündeten die Auseinandersetzungen in den sogenannten Salpeterer-Aufständen zwischen 1728 und 1755. Die damalige Kaiserin Maria Theresia konnte diesen Unruhen nur Herr werden, im dem sie die Aufstände mit dem Militär niederschlagen ließ und 27 Familien mit über 100 Personen in das Banat verbannte. Unter der milden Herrschaft Österreichs entwickelte sich die Region recht positiv, auch durch Glasbläsereien und die Gewinnung von Holzkohle für die Verhüttung von Eisenerz im Hochhein- und Wehratal. Im 19. Jahrhundert kam die Hausweberei, genannt „Zeuglehausweberei“ hinzu, die später in die Seidenbandweberei überführt wurde. Heute bieten viele Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe Arbeit und Brot, viele Leute gehen als Pendler in die benachbarten Städte und Gemeinden oder in die benachbarte Schweiz. Die Landwirtschaft wird überwiegen im Nebenerwerb betrieben in der Form der Mutterkuhhaltung. Die Vollerwerbsbetriebe liefern ihre Milch an die Schwarzwaldmilch in Freiburg ab.
Karl Honsel von Karl Honsel @
So könnten wir die 6. Etappe unserer Wanderung an den Genfer See überschreiben.
Gestartet mit 9 Teilnehmer an der Limmat in Baden. Aufstieg zur Burg Stein, weiter aufwärts zum Baldegg. Die 1. Pause hatten wir uns verdient. Die hohen Berge grüssten aus dem Dunst mit noch reichlich Schnee auf den Gipfeln. Sanft absteigend auf schönem Waldweg. Mancher Teilnehmer wähnte sich am Schienerberg auf dem Firstweg. Beim Abstieg nach Birmenstorf begleiteten uns sanfte Alphornklänge. Niemand nahm es dem Wanderfüher ab, dass er die Alphornbläser für diesen schönen Sonntag morgen extra bestellt hatte. In Birmenstorf  überquerten wir die Reuss. Ihr folgten wir einige Kilometer. Auf dem Fluss fröhliche Bootsfahrer auf Ihren Schlauchbooten. Mit Kanus, Stand-Up-Paddle mit Kind, Hund und Kegel. Weg vom Fluss, 70 Meter steil ansteigen, wieder absteigen nach Hausen im Aargau. 50 Meter hinauf auf die Habsburg. Dort im Schönen Gartenkaffee genossen wir die Aussicht bei der letzten Rast. Irgendwie verstand der Wanderführer das Wort “Rucksackvesper“ nicht wirklich. Ein leckerer Eisbecher stand plötzlich vor ihm. Vielleicht ist das ein Privileg für Wanderführer. Freddy Quinn sang einmal “Brennend heiser Wüstensand“, so oder ähnlich kamen wir uns bei den letzten 100 Höhenmeter Abstieg vor. Sogar die Schuhe einer Teilnehmerin lösten sich auf und mussten geflickt werden.  So kamen wir in Schinznach Bad an und somit an der Aare. Ein schöner aussichtsreicher Wandertag mit vielen Schattigen Wegen beendeten wir mit der Rückfahrt nach Baden.  

Karl Honsel von Karl Honsel @
Der Wanderabschluss muss wegen Beruflichen Terminen vom Hobbykoch-Team verschoben werden.
wird vom 16.11. auf den 23. 11. verschoben.
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Die Vollmond-Wanderung findet nicht wie im Programm ausgeschrieben ist am 26.11. sondern am 12.11. statt.
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Die Wanderung mit Peter Schlienz am Sonntag 18.08.2019 muss abgesagt werden.
Sie wird nachgeholt.
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Die Wanderung am Samstag 10.08.2019 Rheinbad-Weg/CH
mit Adolf Wild wird verlegt auf
Sonntag 18.08.2019

Karl Honsel von Karl Honsel @
So Abwechslungsreich wie das Wetter, war auch der Wanderweg.
Aufstieg bei trockenem Wetter von Regensberg zur Hochwacht auf der Lägern.
Um das Jahr 1700 wurden hier Versteinerungen von Tieren gefunden. Damals glaubten die Entdecker, dass die Tiere während der Sintflut ertrunken sind. Nicht ganz die Sintflut, aber Regen begleitete unseren Weiterweg. Man ist hier zwar «nur» im Mittelland unterwegs  maximal auf einer Höhe von 866 Metern, trotzdem ist Trittsicherheit auf dem stellenweise schmalen Gratweg erforderlich.
Vorbei an der Ruine «Alt Lägern», immer dem Gratweg folgend. Kurz vor unserem Rastplatz dem Burghorn, war der Regenschauer vorbei. Eine gute Aussicht genossen wir ebenso wie unser Vesper am Rastplatz. Bei guter Fernsicht muss die Aussicht grandios sein von hier oben.
Abwärts zum Lägernsattel. Ein Hinweisschild, dass der Weiterweg Trittsicherheit und Schwindelfreiheit benötigt, trennte die Gruppe. Die Schwindelfreien gerade aus, der Rest nach rechts unten absteigend. Die, die nach rechts unten abstiegen waren schneller.
Unsere Wege trafen sich an der alten Limmatbrücke in Baden. Bei Kaffee, sowie leckerem Kuchen bei «Frau Meise» krönten den Abschluss der 5. Etappe  

Karl Honsel von Karl Honsel @

- ein super, toller Tag des Schwarzwaldvereis für seine Mitglieder, Gäste und Freunde; auf der Höri.

 Ja, gewandert wurde auch! Von Öhningen/Kirche bis Wangen. Entlang „unseres“ Sees, durch das Kleinod Kattenhorn bis Wangen.

Aber das Fahren zur Abschlusseinkehr mit Herbert Löble und seinem Planwagen war dann noch einmal ein ganzes Stück erlebnisreicher.

Warum?

Weil wir erstens in der Regel nicht zur Abschlusseinkehr fahren und zweitens die „Herzblutführung“ vom echten Hörianer, Herbert Löble, durch die Obstgärten und mit grandioser Alpensicht vorbei an „seinen“ Bänkle bis auf seine Alm, genießen durften.

Kaffee und Kuchen auf der Alm, ein Versucherle vom hauseigenen Most und dann der Gummistiefelweitwurf auf eine Kuhglocke, das Wettmelken und die Butterherstellung, das war schon eine runde Sache.




Nein, es gab nur Versucherle vom Most – die Teilnehmer hatten den vollen Spaß total nüchtern!

Ja, und dazu noch den ganzen Nachmittag begleitende Musik unseres takterfahrenen Gerhard Telle. Herz was willst du mehr?

Ein herzliches Dankeschön des SWV, für diesen wunderschönen an Zita Muffel, für die Idee/Wanderführung sowie die Hörianer Herbert Löble und Gerhard Telle – der Tag hätte nicht schöner sein können!

- Sylvia Hartmann
 
Karl Honsel von Karl Honsel @
Unsere Wegemacher!
Wanderwege pflegen mit Pickel und Sprengstoff!

Das war der Titel einer Sendung im 3Sat über die Wegeerhaltung im Appenzellerland.
Wir auf dieser Seite des Bodensees brauchen zum Glück keinen Sprengstoff. Wir brauchen freiwillige Helfer.
Unterhalt und Pflege des ca. 100 km langen Netzes von Wanderwegen auf der Höri besorgen vielfach Freiwillige.
Ein erster Arbeitseinsatz 2019, geleitet von unserem Wegeverantwortlichen Norbert Schumacher, fand am Samstag, den 13.04.2019 statt.
Bei zum Teil eisigem Wind,Temperaturen knapp über Null Grad,
wurde ein Teil des Firstweges um „Maria-Tann“ bearbeitet.
Der Wanderweg wurde kontrolliert, ausgebessert, die Wegweiser richtig befestigt dass sie lesbar, sowie die Zwischenmarkierungen sichtbar sind. Der bauliche Unterhalt der Wanderwege stellt immer eine grosse Herausforderung dar. Material muss z.B.an die Baustellen auf schmalen Wegen transportiert werden.
Sollten Sie einen Teil des Waldes vermissen, liegt es am Arbeitseifer unseres Damen-Teams. Durch sie wurde der Weg freigeschnitten von Ästen, Dornen usw. die in den Weg hineinragten. Nun kann die Wandersaison beginnen.
Zum Abschluss gab es zum Dank ein leckeres Essen, gespendet von der Gemeinde. Herzlichen Dank dafür. Wir hatten ein Geburtstagskind dabei, darum gab es einen feinen Kuchen zum Nachtisch. „Nur zur Information und Motivation, für alle die nicht dabei waren“.

Es freut die freiwilligen Helfer dass ihr Einsatz für die Wege beachtet sowie manchmal erfreulicherweise belohnt wird.
Die Familie Erbers aus Öhningen spendete uns für den Schluchtweg eine Ruhebank. Vielen Dank vom Schwarzwaldverein  sowie den Wanderern die sich über die Bank freuen.
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