Schwarzwaldverein-Höri e.V.

Karl Honsel von Karl Honsel @
Liebe Familien, Gäste und Mitglieder,
Am Samstag 14. Dezember 2019 laden wir  ein zur Laternenwegli-Wanderung zur Öhninger Schlucht.
Dort erwartet uns eine Feuerstelle mit warmen Getränken für Kinder und Erwachsene.
Bitte Laterne und/oder Taschenlampe nicht vergessen,.
Musik-Instrumente sind willkommen!
Führung: Gabriela Sauter Tel. 07735-3415,
Wanderzeit ca. 2-3 Stunden; Treffpunkt um 17.00 Uhr am P Friedhof in Öhningen

Karl Honsel von Karl Honsel @
Der Wanderführer Norbert hatte sich leider verletzt und so übernahm spontan unsere Wanderführerin Heidi die Tour am 27. Oktober 2019!
Im dichten Nebel starteten  in PKW-Fahrgemeinschaften ab Radolfzell im Landkreis Konstanz fünfzehn Unentwegte mit der Hoffnung im Rucksack, es kann nur noch besser werden im Landkreis Tuttlingen im oberen Donautal!
Bei der Ankunft in Bergsteig lachte uns auch bereits die Sonne und leichten Fußes ging es bergab zur Donau. Mit gigantischer Sicht auf die gegenüberliegenden Felswände und Steilhänge steuerten wir das Wirtshaus Jägerhaus unterhalb von Schloss  Bronnen zur Mittagsrast mit Rucksackvesper an.

Gestärkt schafften wir alle trockenen Fußes den Übergang über die Donau an der Furt beim „Jägerhaus“ zwischen Beuron und Fridingen, die nur über Trittsteine im Fluss bei entsprechendem Wasserstand möglich ist.
Nicht gerade einladend aber witzig stand mitten im Donauwasser ein Tisch mit zwei Stühlen!  

Nach ca. 290 HM erreichten wir den Knopfmacherfelsen (765m), das Bettelmannsfeld, den Stiegelesfels (778) und die Matheiser-Kapelle, belohnt mit traumhaften Tiefblicken auf die engen Flussschleifen und Aussichten auf die andere Seite u.a. auf die Ruine Kallenberg. Nach einer Trinkpause wanderten wir in Bergsteig die wohlverdiente Einkehr an.
Es gab keine sich lösende Felsbrocken, aber unterwegs sich lösende Schuhsohlen beim herbstlichen Blätterrauschen, die mit Kabelbinder versorgt wurden und eine allzeit fröhlich gelaunte Stimmung machte diese Herbstwanderung zur Entdeckungstour gespickt mit gigantischen Höhenpunkten für Alle!
Karl Honsel von Karl Honsel @
Hirschberg, eine Landstadt im Süden des thüringischen Saale-Orla-Kreises. Heimat unserer Wanderfreunde vom Frankenwaldverein.
Standort des schnuckeligen „Hotel Kleeblatt“ wo wir unser Quartier bezogen.
Grund unseres Besuches war eine Einladung zur 20. Grenzland Wanderung entlang der ehemalig innerdeutschen Grenze am grünen Band der Saale.

Seit der Grenzöffnung, treffen sich viele Wanderfreunde in Hirschberg/Saale, um der Deutschen Einheit mit einer Wanderung zu gedenken. Zum 20. Mal, immer am Tag der Einheit. Wir begleiteten unsere Wanderfreunde zur Wanderkundgebung ins Kulturhaus. Anschließend an den Festakt folgte eine  evangelischer Andacht. Wie es zu einem Festakt gehört, folgten einige Grußworte. Erfreut nahmen wir eine Medaille zur 20. Grenzwanderung Bayern-Thüringen als Beweis der Teilnahme in Empfang. So geschmückt, lauschten wir
der Führung durch die evangelische Stadtkirche St. Katharina mit Frau Gisela Schiebel. Wie wird aus einer Kuh ein Schuh? Die Anleitung dazu erhielten wir im Museum für „Gerberei ,Grenz-und Stadtgeschichte“  in einer ehemaligen Lederfabrik.
Leider fanden wir keine Kühe zum schlachten. Oder es fand sich niemand der das machen wollte. Somit mussten wir den 2. Tag mit unseren alten Schuhen beginnen. 13 Km auf dem Untreu-Weg US 82 ab Konradsreuth, Martinsreuth, Glanzmühle, Silberbach und Schallersreuth. Mit Ines Maier durch das Tal der Untreu war das Motto des Tages. Untreu wurden wir aber unserer Wanderführerin nicht wir folgten ihr zur Abschluss-Einkehr am Untreu-See in Hof.
Zum Abschluss unseres Besuches bedankten wir uns bei unseren Freunden aus Hirscherg. Das Abschiedsessen in der Marktstube in Hirschberg wurde von uns übernommen. Damit wir zu Hause auf eine gute Heimkehr anstossen konnten,
gab uns Inge Bahner noch ihr selbst hergestelltes Lebens- Elixier, ein Magenbitter , mit auf den Heimweg.

Es waren wieder glückselige und unvergessliche Tage bei ganz lieben Wanderfreunden!
Karl Honsel von Karl Honsel @
Samstag, den 19. Oktober 2019

Die Rundwanderung über die Höhen und Täler

um den Thuner im Schwarzwald findet leider nicht statt!

Karl Honsel von Karl Honsel @
Am vergangen Samstag unternahm die OG Öhningen-Höri mit Gästen eine Wanderung in Rickenbach (in der Heimat unseres Ehrenpräsidenten Georg Keller) im vorderen Hotzenwald. Trotz zunächst wolkenverhangenem Himmel begannen wir unsere Wanderung über die Jungviehweide Altenschwand auf den Hotzenwald-Höhenweg. Im Laufe des Tages heiterte der Himmel auf und es wurde ein herrlicher sonniger Wandertag. Manch einer kam auch ins Schwitzen.
Unter der sachkundigen Führung von Georg Keller erfuhren wir Vieles über unsere Wanderregion, so über die Geologie, die Wirtschaftsgeschichte und die Heimatverbundenheit der Bewohner. So hat ein ehemaliger Bürgermeister aus Liebe zur Heimat auf dem Totenbühl bei den Drei Buchen eine Kapelle gestiftet und einen Kreuzweg angelegt.
Unterwegs trafen wir am Bachlauf der Murg auf ein Sägewerk, das heute die Wasserkraft nicht mehr für das Holzsägen nutzt, sondern elektrische Energie in das Versorgungsnetz einspeist. Aus der Murg wird auch Wasser in einem geschlossenen Hangkanal abgeleitet, den wir bewandert haben. Wir erreichten dabei das Wasserschloss, über dessen Funktionalität wir sehr überrascht waren, aber der Sachzusammenhang mit dem darunterliegenden Kleinkraftwerk aus dem Jahr 1908 erschloss uns die Logik. Erstaunt waren wir, dass die Leistung des Kraftwerkes durch den Austausch der Turbine verdoppelt  wurde. In unmittelbarer Nähe konnten wir auch vieles über die Bedeutung und Funktion eines heute noch wasserführenden Wuhres erfahren, und dass dies neben der industriellen Nutzung auch der Bewässerung von Wiesen an den arbeitsfreien Tagen diente. Heute wird ein anderer Teil des Wassers aus der Murg durch einen Stollen in das Oberbecken Egg des Kavernenkraftwerkes in Bad Säckingen abgeleitet, um dort Spitzenstrom zu erzeugen. An dieser zentralen Stelle der Wasserkraftnutzung konnten wir bei einer Führung im Energiemuseum Hottingen interessante Aspekte über die frühere und heutige Energiegewinnung, deren Übertragung in Haushalte und Industrieanlagen sowie die Anwendung erfahren.
Auf unserer weiteren Wanderung durften wir einen Golfplatz streifen und konnten dabei neue Erkenntnisse über die Nutzung als Freizeitsportanlage, die Bewirtschaftung der sonstigen Flächen als ökologisch hochwertige Zonen, sowie weiterer Teile durch die Land- und Forstwirtschaft gewinnen. Schließlich erreichten wir glücklich aber müde das Ziel unserer Wanderung, die gemütliche Fliegerklause auf dem Flugplatz Hütten-Hotzenwald.
Neben der Wanderung erfuhren wir vieles über die Geschichte, Kultur und die Wirtschaft der Region. 1386 verkaufte Johann IV. von Habsburg-Laufenburg das sogenannte Hauensteiner-Land an das Fürstentum Österreich das fortan zu Vorder-Österreich gehörte, bis es durch den Frieden von Lunnéville 1801/ Preßburg 1806 an das Großherzogtum Baden fiel. Von 1371 bis 1433 schlossen sich in dieser Region benachbarte Gemeinwesen zu acht sogenannten Einungen zusammen, die umfassende Befugnisse hatten. In diesen Einungen gab es keine Leibeigenschaften und weitere große Freiheiten gegenüber dem Landesherrn, die Rechte und Pflichten der Bewohner wurden von einem Einungsmeister verwaltet, der jährlich im Wechsel neu gewählt wurde. Die acht Einungsmeister wählten aus ihrer Mitte jährlich einen Redmann, der zusammen mit dem Waldvogt das Hauensteiner Land beim Vorderösterreichischen Landtag in Enzisheim, später in Freiburg, vertrat. Durch die Einflussnahme des Klosters St. Blasien (u.a. Heiratspolitik bei den Bürgern) wurden viele Familien zu Leibeigenen des Klosters und mussten u.a. dem Abt jährlich huldigen um sich dem Herrschaftsanspruch des Klosters zu beugen. Dies verweigerten die selbstbewussten „Freien“ Leute. Schließlich mündeten die Auseinandersetzungen in den sogenannten Salpeterer-Aufständen zwischen 1728 und 1755. Die damalige Kaiserin Maria Theresia konnte diesen Unruhen nur Herr werden, im dem sie die Aufstände mit dem Militär niederschlagen ließ und 27 Familien mit über 100 Personen in das Banat verbannte. Unter der milden Herrschaft Österreichs entwickelte sich die Region recht positiv, auch durch Glasbläsereien und die Gewinnung von Holzkohle für die Verhüttung von Eisenerz im Hochhein- und Wehratal. Im 19. Jahrhundert kam die Hausweberei, genannt „Zeuglehausweberei“ hinzu, die später in die Seidenbandweberei überführt wurde. Heute bieten viele Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe Arbeit und Brot, viele Leute gehen als Pendler in die benachbarten Städte und Gemeinden oder in die benachbarte Schweiz. Die Landwirtschaft wird überwiegen im Nebenerwerb betrieben in der Form der Mutterkuhhaltung. Die Vollerwerbsbetriebe liefern ihre Milch an die Schwarzwaldmilch in Freiburg ab.
Karl Honsel von Karl Honsel @
So könnten wir die 6. Etappe unserer Wanderung an den Genfer See überschreiben.
Gestartet mit 9 Teilnehmer an der Limmat in Baden. Aufstieg zur Burg Stein, weiter aufwärts zum Baldegg. Die 1. Pause hatten wir uns verdient. Die hohen Berge grüssten aus dem Dunst mit noch reichlich Schnee auf den Gipfeln. Sanft absteigend auf schönem Waldweg. Mancher Teilnehmer wähnte sich am Schienerberg auf dem Firstweg. Beim Abstieg nach Birmenstorf begleiteten uns sanfte Alphornklänge. Niemand nahm es dem Wanderfüher ab, dass er die Alphornbläser für diesen schönen Sonntag morgen extra bestellt hatte. In Birmenstorf  überquerten wir die Reuss. Ihr folgten wir einige Kilometer. Auf dem Fluss fröhliche Bootsfahrer auf Ihren Schlauchbooten. Mit Kanus, Stand-Up-Paddle mit Kind, Hund und Kegel. Weg vom Fluss, 70 Meter steil ansteigen, wieder absteigen nach Hausen im Aargau. 50 Meter hinauf auf die Habsburg. Dort im Schönen Gartenkaffee genossen wir die Aussicht bei der letzten Rast. Irgendwie verstand der Wanderführer das Wort “Rucksackvesper“ nicht wirklich. Ein leckerer Eisbecher stand plötzlich vor ihm. Vielleicht ist das ein Privileg für Wanderführer. Freddy Quinn sang einmal “Brennend heiser Wüstensand“, so oder ähnlich kamen wir uns bei den letzten 100 Höhenmeter Abstieg vor. Sogar die Schuhe einer Teilnehmerin lösten sich auf und mussten geflickt werden.  So kamen wir in Schinznach Bad an und somit an der Aare. Ein schöner aussichtsreicher Wandertag mit vielen Schattigen Wegen beendeten wir mit der Rückfahrt nach Baden.  

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Der Wanderabschluss muss wegen Beruflichen Terminen vom Hobbykoch-Team verschoben werden.
wird vom 16.11. auf den 23. 11. verschoben.
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Die Vollmond-Wanderung findet nicht wie im Programm ausgeschrieben ist am 26.11. sondern am 12.11. statt.
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Die Wanderung mit Peter Schlienz am Sonntag 18.08.2019 muss abgesagt werden.
Sie wird nachgeholt.
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Die Wanderung am Samstag 10.08.2019 Rheinbad-Weg/CH
mit Adolf Wild wird verlegt auf
Sonntag 18.08.2019

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